Öffentliche Sanitärversorgung
Die Herausforderung öffentlicher Sanitärversorgung
Viele Kommunen stehen vor der Aufgabe, ausreichend Toilettenangebote für Bürgerinnen, Bürger und Touristen bereitzustellen. Gleichzeitig erschweren hohe Erschließungskosten, fehlende Kanalanschlüsse und begrenzte Budgets die Umsetzung neuer Standorte.
Besonders an Parks, Wanderwegen, Badeseen, Friedhöfen und touristischen Einrichtungen besteht häufig Bedarf an zusätzlichen Toilettenangeboten. Gleichzeitig müssen bestehende Anlagen entlastet und öffentliche Räume für alle Bevölkerungsgruppen nutzbar gehalten werden.
Warum wasserlose Sanitärsysteme im öffentlichen Raum?
Zuverlässige Sanitärversorgung
Zusätzliche Toilettenstandorte für die Grundversorgung.
Wasserlose Toiletten
Kein Spülwasser erforderlich.
Resiliente Infrastruktur
Unabhängig vom Kanal-, Strom- und Wasseranschluss.
Dauerhafte Infrastruktur
Für langfristige Nutzung ausgelegt.
Barrierefreiheit
Barrierefreie Anlagen nach DIN 18040 möglich.
DIN 30762
Anerkannte Regeln der Technik.
Beispiele und Einsatzbereiche im öffentlichen Raum
⛲ Parks & Grünflächen: Für die Erholungssuchenden ist eine saubere und verfügbare Toilette unerlässlich für einen angenehmen Aufenthalt im Grünen.
🥾 Wanderwege & Freizeitanlagen: Wanderer und Ausflügler benötigen auf längeren Strecken eine verlässliche und hygienische Möglichkeit zur Verrichtung der Notdurft, auch zum Schutz der Natur.
🛝 Städtische Plätze & Fußgängerzonen: Für eine hohe Aufenthaltsqualität und als Service für Bewohner sowie Touristen sind öffentlich zugängliche und gepflegte Toiletten essenziell.
🛡️ Resiliente Infrastruktur & Zivilschutz: Unabhängig von Wasser-, Strom- und Abwassernetzen sichern unsere Toiletten die sanitäre Grundversorgung auch bei Infrastrukturausfällen – ideal für kommunale Schutzkonzepte.
Öffentliche Toiletten in der Praxis
Diese und weitere Beispiele sowie alle Referenzen finden Sie hier.
Toiletten am Wanderparkplatz
Wanderparkplätze sind typische Standorte für wasserlose Toiletten. Sie sind am Rande oder außerhalb der kommunalen Infrastruktur. Die Stadt Monschau hat in ihrem Wandergebiet zwischen Eifel und Hohes Venn, Deutschland und Belgien eine barrierefreie Sanitäranlage mit dem Hausmodell LÄRCHE aufgestellt.
Sanitäranlage im Wildpark
Der Wildpark Hundshaupten bei Forchheim wollte auch am oberen Ende seiner Anlage und neben der Greifvogelwiese eine Sanitärlösung für Damen und Herren aufstellen. Unsere Lösung wurde mit einem eigenen Haus mit zusätzlichem Technikraum realisiert.
Sanitärlösung in der Innenstadt
Die Stadt Nürnberg hat 2021 den Jamnitzer Platz im Stadtteil Gostenhof neugestaltet und auf Wunsch der Anwohner dabei auch mit einer modernen, nachhaltigen Toilettenanlage ausgestattet.
Die barrierefreie Lösung steht mitten in der Stadt und der nächste Kanal ist eigentlich nicht weit. Dennoch wären die Investitionskosten für einen Kanalanschluss deutlich höher.
Folglich steht hier unser Toilettenhaus PANEEL in einer barrierefreien Ausführung.
Von der Idee bis zur Umsetzung
1
Beratung Wir besprechen Anforderungen, Nutzerzahlen und Standortbedingungen.
2
Planung Gemeinsam wählen wir die passende Lösung und dimensionieren die Anlage.
3
Genehmigung
Wir unterstützen bei den erforderlichen Unterlagen, auch für die Förderung.
4
Umsetzung Lieferung, Einbau und Inbetriebnahme der Anlage.
5
Betrieb Einfache Nutzung und bedarfsgerechte Entleerung über lokale Dienstleister.
Projekt besprechen?
Telefon: 089 244 18 12 30
Mobil: 0172 927 95 93
E-Mail: beratung@abereus.de
Öffentliche Toiletten als Teil der Grundversorgung
Öffentliche Toiletten sind ein wichtiger Bestandteil moderner Infrastruktur. Ähnlich wie Sitzbänke, Beleuchtung oder Trinkwasserangebote tragen sie dazu bei, dass öffentliche Räume für Bürgerinnen, Bürger und Touristen nutzbar und attraktiv bleiben.
Gut erreichbare Sanitärangebote fördern die Teilhabe am öffentlichen Leben, erhöhen die Aufenthaltsqualität und unterstützen die Nutzung von Parks, Freizeitanlagen, Wanderwegen, Friedhöfen und touristischen Zielen. Gleichzeitig können zusätzliche Standorte bestehende Anlagen entlasten und einen Beitrag zu einer resilienten öffentlichen Infrastruktur leisten.
Wasserlose Sanitärsysteme ermöglichen neue Standorte auch dort, wo klassische Infrastruktur an technische oder wirtschaftliche Grenzen stößt.
Mehr Teilhabe
Gut erreichbare Toiletten erleichtern die Nutzung öffentlicher Räume für Familien, ältere Menschen und Menschen mit Einschränkungen.
Mehr Aufenthaltsqualität
Toiletten erhöhen die Attraktivität von Parks, Naherholungsflächen und touristischen Einrichtungen.
Entlastung bestehender Anlagen
Zusätzliche Standorte können stark frequentierte Toilettenanlagen in der Nähe entlasten und entsprechende Wartezeiten reduzieren.
Beitrag zur Versorgungssicherheit
Wasserlose Sanitärsysteme können auch dort eingesetzt werden, wo die Infrastruktur fehlt und einen Beitrag zur zusätzlichen Versorgungssicherheit leisten.
Warum ABEREUS statt klassischer Alternativen?
Klassische Toilettenanlage
- Kanalanschluss erforderlich
- Spülwasser notwendig
- Hohe Erschließungskosten
Chemietoilette
- Laufende Versorgung notwendig
- Geringerer Komfort
- Chemikalien erforderlich
ABEREUS
- Wasserlose Toiletten
- Hohe Nutzerakzeptanz
- Wirtschaftlich
Häufige Fragen zu öffentlichen Toilettenanlagen
Ist ein Kanalanschluss erforderlich?
Ist die Anlage barrierefrei umsetzbar?
Welche Genehmigungen werden benötigt?
Wie oft muss die Anlage entleert werden?
Ist die Anlage für hohe Besucherzahlen geeignet?
Ja. Die GOLDGRUBE® wurde für den dauerhaften Einsatz und hohe Nutzerzahlen entwickelt. Je nach Ausführung können Einzeltoiletten, barrierefreie Anlagen oder mehrteilige Toilettenanlagen realisiert werden. Mit der Kapazität von 9.000 Nutzungen eignet sich das System auch für stark frequentierte Standorte.
Riecht eine wasserlose Toilette?
Können Waschbecken integriert werden?
Ja. Öffentliche Toilettenanlagen können bei Bedarf mit Waschbecken ausgestattet werden. Hierfür können je nach Standort auch zusätzliche Komponenten wie Regenwasserzisternen oder Pflanzenkläranlagen integriert werden müssen. Ein Waschbecken bzw. die Nutzung von Wasser kann weitere behördliche Genehmigungen (u.a. Trinkwasser, Forstschutz) mit sich bringen.
Sind Förderungen möglich?
Weitere Fragen? Zur FAQ-Seite.
Die Infrastruktur für öffentliche Sanitärversorgung
Die GOLDGRUBE® bildet die Infrastruktur für eine langfristige öffentliche Sanitärversorgung. Sie eignet sich besonders für Parks, Fahrradwege, Strände, Friedhöfe und weitere öffentliche Standorte mit unregelmäßigen oder regelmäßigem Besucheraufkommen.
Durch den wasserlosen Betrieb können zusätzliche Toilettenstandorte auch dort geschaffen werden, wo eine klassische Erschließung nur mit hohem Aufwand möglich wäre. Mehr zur GOLDGRUBE® →
Die GOLDGRUBE® kann in unterschiedlichen Einbausituationen realisiert werden. Ob freistehendes Toilettenhaus, Anlage im Gebäude oder Integration in einen Neubau: Für unterschiedliche Anforderungen stehen passende Bautypen zur Verfügung. Bautypen ansehen →
Je nach Besucheraufkommen, Platzbedarf und Standort stehen verschiedene GOLDGRUBE® -Größen zur Verfügung. Die verschiedenen Größen vergleichen →
GOLDGRUBE® mit Toilettenhaus
Vier Standardgrößen für unterschiedliche Besucherzahlen
Für unterschiedliche Anforderungen stehen vier bewährte Standardgrößen zur Verfügung. Die Größe orientiert sich dabei vor allem am erwarteten Besucheraufkommen und den Anforderungen des Standorts.
- Klein – geringe Nutzungszahl – Maß: 1,50 x 1,50 m
- Mittel – mittlere Nutzungszahl – Maß: 1,70 x 1,70 m
- Groß – hohe Nutzungszahl – Maß: 1,90 x 1,90 m
- Barrierefrei* – hohe Nutzungszahl – Maß: 2,35 x 2,30 m
klein
groß
mittel
barrierefrei*
Toilettenanlagen
Toilettenanlagen bestehen aus mindestens zwei Toilettenräumen und eignen sich besonders für öffentliche Standorte mit höherem Besucheraufkommen. Die Räume können beispielsweise als Damen-, Herren-, Unisex- oder Personaltoiletten ausgeführt werden.
Grundlage bildet jeweils die Kombination aus einem oder mehreren GOLDGRUBE®-Einheiten und einer gemeinsamen Bodenplatte. Dadurch lassen sich unterschiedliche Anlagenkonzepte für verschiedene Anforderungen realisieren.
Toilettenanlage 1
- Zwei getrennte Toilettenräume
- Separater Zugang zu jeder Kabine
- Bodenplatte: 2,90 × 1,90 m
Toilettenanlage 2
- Zwei Toilettenräume mit gemeinsamem Vorraum
- Geeignet für höhere Anforderungen an Komfort und Witterungsschutz
- Bodenplatte: 2,90 × 2,40 m
Die dargestellten Standardvarianten können an die Anforderungen des jeweiligen Standorts angepasst und beliebig kombiniert werden. Zusätzliche barrierefreie Toilettenräume, weitere Kabinen oder individuelle Raumkonzepte sind möglich.
Weitere technische Details und Abmessungen finden Sie in den Datenblättern.
Optional können die Toilettenhäuser und -anlagen mit Waschbecken ausgestattet werden. Hierfür kann je nach Standort eine Regenwasserzisterne sowie eine Pflanzenkläranlage integriert werden.
Toilettenanlage 1
Toilettenanlage 2
Beispiele für verschiedene Kombinationen
Toilettenanlage 1, zwei Außenurinale und eine barrierefreie* Lösung
Toilettenanlage 2 und eine barrierefreie* Lösung
Zwei Toilettenanlagen 1, zwei Außenurinale und eine barrierefreie* Lösung
Zwei Toilettenanlagen 2 und eine barrierefreie* Lösung
Jetzt überzeugt?
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Mobil: 0172 927 95 93
E-Mail: beratung@abereus.de
Unsere zwei Toilettenhaustypen: LÄRCHE und PANEEL
Für öffentliche Toilettenanlagen mit GOLDGRUBE® stehen zwei unterschiedliche Toilettenhaustypen zur Verfügung. Beide Varianten sind für Einzeltoiletten, barrierefreie Anlagen und größere Toilettenanlagen geeignet und können mit allen GOLDGRUBE®-Größen kombiniert werden.
Die Unterschiede liegen vor allem in der Gestaltung:
- LÄRCHE bietet eine natürliche Holzoptik und fügt sich besonders gut in Parks, Grünanlagen und naturnahe Standorte ein.
- PANEEL überzeugt durch eine moderne und zeitlose Gestaltung und eignet sich besonders für urbane und architektonisch anspruchsvolle Umgebungen.
Die Toilettenhäuser werden ausschließlich als Teil einer (halb-)öffentlichen Toilettenanlage mit GOLDGRUBE® angeboten.
Haus LÄRCHE
Haus PANEEL
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E-Mail: beratung@abereus.de